Dienstag, 8. Dezember 2015

Feuerabend im Dezember 2015

Peter Götzmanns Jazz Hop Rhythm feat. Enkh Jargal & Peter Lehel

Alle Jahre wieder kommen Peter Götzmann und seine Vollblutmusiker zum Feuerabend im Dezember. Seit 5 Jahren ist das schon so und jedes Mal ist es ein Konzert der Extraklasse!
Das liegt daran, dass Peter immer wieder "special guests" mit an Bord hat, die der Musik eine ganz eigene Charakteristik geben.

Diesmal waren gleich zwei "special guests" dabei: 



Peter Lehel                                    Foto A. Weldle

Peter Lehel, der Meister am Saxophon und Enkh Jargal, der mongolische Sänger und Pferdekopfgeiger. 


           
         Enkh Jargal kurz Epi genannt                                       Foto A. Weldle


Während Peter Lehel schon mehrfach bei uns gespielt hat, war Epi, so der Künstlername von Enkh Jargal  zum ersten Mal mit dabei. 
Und er war der Star des Abends, wie man unschwer auf diesem Foto erkennen kann:


              
                 Jazz Hop Rhythm bedankt sich bei Epi, ganz links                           Foto A. Weldle 



Epi stammt aus einem kleinen mongolischen Dorf an der russischen Grenze und 
studierte am Musik- Konservatorium. Er feierte schon während seiner Ausbildung zahlreiche Erfolge in seinem Heimatland mit seinem wundervollen Ober- und Unterton-Gesang und der traditionellen Pferdekopfgeige. Die Morinhoor, wie sie auch genannt wird, ist eine zweisaitige Laute, an deren Hals ein kunstvoll geschnitzter Pferdekopf sitzt.  


                                       
                



In den 90 iger Jahren kam er auf  Tournee nach Deutschland und knüpfte Kontakte zu bedeutenden Musiker, was zur Folge hatte, dass er seinen Lebensmittelpunkt nach Süddeutschland verlegte. Epi ist weltweit und fast ständig auf Tournee und wir
haben schon lange versucht ihn nach Bühl ins Kaminstudio einzuladen. 
Umso größer war unsere Freude, dass es endlich geklappt hat.





Sonja ist happy, dass Epi zugesagt hat                      Foto A. Weldle



Seine Stimme ist einmalig: die Untertonstimme klingt fast wie ein tiefes Didgeridoo und die  hohe Kopfstimme teilweise unwirklich. Man fragt sich, wie ein Körper solch ein breites Spektrum an Tönen hervorbringen kann.
Die Antwort ist: nur durch jahrelanges Üben und einer hervorragenden Ausbildung und unserer Meinung nach, mit einer beeindruckenden Persönlichkeit.
All dies vereint Epi in sehr sympathischer Art.
Dieser kleine Film entstand beim Einsingen vor dem Konzert, als wir ihn um eine Kostprobe baten:




                                   


Gemeinsam mit Mario Götz, den wir liebevoll die "sexiest Voice of the Murgtal " nennen, entstand ein kongenialer gesanglicher Dialog angefeuert vom Hexenmeister Peter Götzmann am Schlagzeug.



Er kommt!!!                                       Foto A. Weldle

Mario ist ein charismatischer Sänger, dessen Urgewalt in der dunklen Soulstimme, gepaart mit seinen Entertainerqualitäten nicht mehr zu toppen ist.



 
     Mario Götz Frontman von Jazz Hop                      Foto A. Weldle



 
Mario Götz live                                                 Foto A. Weldle



Stimmgewaltige Performance                                             Foto A. Weldle



Jazz Hop Rhythm Band:  alles hervorragende Musiker, Vollblutmusiker, die seit Jahren gemeinsam auf der Bühne stehen und  nur mit kurzem Nicken sich verständigen, dabei das Kaminstudio in kürzester Zeit zum Hexenkessel werden lassen, aus dem das Lebenselexier Freude und Tanzlust nur so explodiert!







Am Bass Niklas Braun , Gitarre Michael Rüber                  Foto A. Weldle




Percussion Rolf Hillert TOP                                     Foto A. Weldle




Moderne Notenpartitur                                               Foto A. Weldle




Bescheiden: der Mann am Klavier: Joe Völker                    Foto A. Weldle



Danke auch an Winzer Andreas Fritz, der mit seiner Frau Evi Seeger und Theo und Jenny so richtig gut uns eingeschenkt haben!



Evi, Sonja, Andreas, Jenny, Theo                                   Foto A. Weldle



Und wie immer mit dabei : 
Flammkuchenmichel mit seinen leckeren Varianten von Flammkuchen.




Das Team vom Flammkuchenmichel                                     Foto A. Weldle



Lina, Make Up Artistin aus Offenburg, bemalte kunstvoll die Hände mit Jagua Gel, einem natürlichen Gel, das ca. 14 Tage sichtbar bleibt.




Lina Make Up Artistin              Foto A. Weldle


                                                           
Lina Make-up Artistin malte superschöne Tattos                                                              Foto A. Weldle




Toll zu sehen wie viele schöne Motive mal nicht an den Mann sondern an die Frau gebracht wurden.



Wir ham die Hände schön!!!        Foto A. Weldle



Der ein oder andere Engel ging auf Reisen! Einzigartig, wie Engel eben sind:
alle handgedrechselt aus Obstbäumen der Ortenau mit lustigen rostigen Flügeln dran.... eine kleine Auswahl an verschiedenen Größen haben wir noch da.



ein Engel geht auf Reisen                                   Foto A. Weldle



Leider war der Abend irgendwann zu Ende und uns blieb nur noch ein herzliches Dankeschön zu sagen an die wunderbaren Menschen des Abends, die alle in ihrer Weise zu diesem außergewöhnlichen Erlebnis beigetragen haben. 
Danke an Andrea Weldle, Peter Fernau für die Fotos, sowie Evi Seeger.
Das Leben ist kostbar und wir haben es gemeinsam den Abend über gefeiert. 
Was will man mehr?
Naja, ganz einfach: es wieder tun!




                          
                                                Band und Sonja und Wolfram Bach bedanken sich     Foto A. Weldle






Hexenmeister Peter hat allen Grund zum sich freuen         Foto A. Weldle



Und genau deswegen haben wir sie gleich wieder eingeladen: 
für den 03.12.16 zum Feuerabend!
Also Jazz Hop hat Zeit, hoffen wir Epi auch....


                                              
Epi live                               Foto A. Weldle



Feiert das Leben und feiert euch und all das, was ihr Gutes in eurer Umgebung habt.


Jetzt wünschen wir euch erstmal schöne Feiertage, Betonung auf FEIER.

Deswegen senden wir euch heute auch ganz FEIERliche Grüße...
Macht`s gut......

Sonja & Wolfram Bach









Montag, 23. November 2015

Feuerabend mit Hakim Ludin

Achtung! Revolution im Hause Anselment!!

...und was für eine! 
Eine "Cajon Revolution"  mit dem international tätigen Anstifter Hakim Ludin.
Hakim, in Afghanistan geboren und seit 1975 in Karlsruhe lebend, ist ein wahrer Rhythmus Visionär.
Wenn er nicht gerade mit den ganz Großen wie Konstantin Wecker, Roger Willemsen oder Terry Bozzio durch die Welt tourt, hat er Zeit um mal die ein oder andere CD einzuspielen oder Work Shops zu geben, oder eben nach Bühl zu kommen.
2009 war der Weltreisende schon einmal bei uns zu Gast.
Diesmal kam er mit einer Premiere zurück, der " Cajon Revolution".



Hakim Ludin                                                                                     Foto Weldle


Er nimmt uns mit auf eine musikalische Reise durch die Ursprungsländer der verschiedenen Rhythmen. Jedes Land hat eigene, faszinierende Traditionen, die Hakim durch seinen sympathischen Erzählstil uns so nah bringt als seien wir selbst dort gewesen. 
Wenn er von den Vollmondnächten in Kabul spricht, in denen es Sitte war, dass Frauen auf die Dächer der Häuser stiegen, um mit ihren Rahmentrommeln den Mond 
zu verehren, spürt man wahrlich die Energie im Raum.
Hakim schnalzt, klopft und streicht die Trommel mit den Fingerspitzen, den Knöcheln und er ganzen Hand und lässt einen Klangteppich entstehen, auf dem wir alle nach Kabul fliegen und Teil dieses Rituals werden. 
                                       
Hakim spricht über die Tradition der Rahmentrommeln in Afghanistan  F. Wäldle
                                         
                 
Gebannt lauschen wir, was er als Kind in diesen Nächsten erlebt hat und genauso berührt sind wir, wenn er erzählt, dass diese Rahmentrommeln heute verstummt sind, da die Taliban sie verboten haben.


Unser wunderbares Publikum                                             Foto Wäldle

Dieser Feuerabend ist mehr als ein Konzert, er öffnet Türen in eine Welt, in der Religion oder Macht keinen Ton angeben, sondern die Musik für sich spricht.
Musik, die alle Menschen verbindet und Instrumente, die nicht nach Rasse und Religion fragen, sondern einfach auffordert, die Finger darauf tanzen zu lassen.
Fliegende Hände hat Hakim, seine Fingerfertigkeit ist unglaublich, manchmal trommelt er so schnell, dass die Bewegungen kaum mehr zu sehen sind.                                

Mit einem Samelsurium an Klein-Percusion kann er innerhalb Minuten die geheimnisvolle Welt der Dschungels herauf beschwören.


                                             
Samelsurium für Klangerlebnisse                                 Foto Weldle



Musikalische Grenzen gibt es für Hakim ebenso wenig wie kulturelle Grenzen. 
Er kombiniert den afghanischen Rock`n` Roll seiner Jugendzeit mit den modernen Grooves wie dem Hip Hop, stellt mit komödiantischen Talent sein Mann-Frau- Gespräch auf der kubanischen Cajon Bongo vor und bringt uns in zwei Minuten an die eigene Grenzen unserer Fingerfertigkeit mit kleinen Fingerübungen zum nachmachen.

                                   
Mann- Frau- Gespräche auf der kubanischen Cajon Bongo  Foto Schrapp


" Gott hat uns drei Dinge gegeben, um Sorgen zu vergessen:
den Gesang, den Tanz und den Rhythmus."

                                                      
Hakim in seinem Element                                               F. Weldle

                            

Begleitet wurde der Abend vom Chateau d `Arlus , einem Weingut in Frankreich, das seit 2014 nun biologische Weine anbaut und zum ersten Mal bei uns war.


                         
Weinguides vom Chateau d` Arlus aus Frankreich          Foto Weldle


Auch die Gewinner der Verlosung auf Facebook hatten viel Freude an dem Abend, mit 
gratis Eintritt und Platz in der ersten Reihe sowie einem Glas Wein !


Sonja Bach begrüßt Gewinner  vom Gewinnspiel auf Facebook F: Weldle



Im Herzen berührt, durchs Feuer gewärmt und mit neuen Einsichten aus der Welt der Musik, aber auch mit einem demütigen Blick auf die eigene "heile" Welt, fand der erste Feuerabend einen wunderbaren Ausklang.
Seht und hört selbst:



                                               


                                         
Wie am Lagerfeuer...                                                   F: Schrapp



                                        
                        Danke Hakim, Danke an alle!                 Foto Weldle


Herzlichen Dank an dich Hakim, für deine Offenheit und dein Dasein
und herzlichen Dank an Ehepaar Schmitt vom Weingut Chateau d `Arlus ,
auch an unsere Fotografen Andrea Weldle, Peter Fernau und Michael Schrapp.
Ein ganz besonderes DANKESCHÖN an unsere Feuerabend Gäste, die es
uns immer wieder ermöglichen diese Abende zu veranstalten.

Am 05.12.15 geht es weiter...Peter Götzmann und sein Jazz HopRhythm Vollblutmusiker kommen, und sie haben wieder zwei Freunde mit dabei!
Laßt euch überraschen, wir sagen nur Pferdekopfgeige und Saxophon!







Freitag, 9. Oktober 2015

Das war knapp! 
So kurz vor dem Tag der OfFENen Tür haben wir in der Ausstellung 3 Öfen aufgebaut und gleich noch eine Schulung damit verbunden, denn wir haben einen neuen Lieferanten ins Programm aufgenommen: Fa. Tonwerk aus der Schweiz.
Sie sind absolute Spezialisten für Speicheröfen, die besonders viel Strahlungswärme abgeben. 
Das ist die gleiche langwellige Strahlung wie bei der Sonne und deshalb so angenehm. 
Wir sind begeistert und vor allem gespannt wie
unsere neue Öfen bei euch ankommen... 

Also, schaut doch mal vorbei am Sonntag von 11 bis 17 Uhr!


Unsere Ofenbauer haben Spaß am neune Ofen

Auswahl der Muster

Brennprobe: perfekte Flamme!

T EYE- der neue kleine!

Einfach Scheibe rausnehmen zum Reinigen!

So, der kleine ist Feuer & Flamme!

Fachgespräche



Wir haben einen neuen Mitbewohner im Kaminstudio:

Der neue T EYE von Fa. Tonwerk! Er brennt sagenhaft gut!



Schon auf den ersten Blick hebt sich der um die eigene Achse drehbare T-EYE im Design von den gradlinigen Formen der Tonwerk-Speicheröfen ab. Die außergewöhnliche runde Form macht den T-EYE so sparsam in der Höhe, dass er sogar unter einer Dachschräge Platz findet. Die automatische Luftsteuerung und die oben angebrachte Öffnung zum Holzeinfüllen führen eine Reihe technischer Innovationen an und sichern eine bequeme, einfache Bedienung.

S

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Neu im Team:                             Jim Schmitz- herzlich Willkommen!


Jim Schmitz 
Unser Auszubildender im 1.Lehrjahr.
Naja, so ganz neu im Team ist er ja nicht, denn Jim hat schon mal 
bei uns reingeschaut während eines Praktikums und anscheinend hat es ihm gefallen. Nachdem er bei verschiedenen Ofensetzer in ganz Deutschland Probe gearbeitet hat, waren wir sein Wunsch- Ausbildungsbetrieb. Warum? Das erzählen wir nächstes Mal, wenn wir ein kleines Interview mit Jim machen. Jetzt soll er erstmal ankommen und sich einfinden, denn seine Heimat ist eigentlich
Neuhausen bei Stuttgart. Aber so wie er strahlt, geht Bühl auch!

Wolfram Bach und Jim Schmitz
Und wer genau hinschaut, erkennt, dass dies der junge Mann ist, der uns den netten Brief aus 
Alaska geschrieben hat! Nun ist er wieder da! Wir wünschen Jim viel Freude und gute Erfahrungen
während seiner Ausbildung zum Ofensetzer!

Donnerstag, 3. September 2015

Genügend Holz vor der Hüttn?

Weiter geht`s mit unseren Tipps rund ums Holz!

Wo gibt es Holz für den Ofen?



Bevor der Ofenbesitzer sein Brennholz kauft, sollte er sich im klaren sein, 
welche Ansprüche er stellt und welche Möglichkeiten er für die Eigenleistung hat:

- Baumarkt
- regionale Holzhändler
- Holz selbst machen
- Aufarbeitungszustand (Brennholz lang, 1-m-Rollen oder ofenfertige Scheite)
- Trocknungszustand (waldfrisch, teiltrocken, abgelagert)
- Selbstabholung oder Anlieferung


Für neue Brennholzkunden sind oft der Förster oder das Forstamt vor Ort (im Telefonbuch unter „Forstverwaltung“) die erste Anlaufstation. 
Hier kennt man die verschiedenen Waldbesitzer und Holzhändler.
Zahlreiche Forstämter bieten in den letzten Jahren Brennholz- oder Waldtage mit Informationen für Brennholzkunden an.

Grundsätzlich sollte der Käufer außer auf gute Brennholzqualität auch auf eine angemessene Preisgestaltung achten. 
Besonders wichtig ist dies beim Angebot von Kleingebinden, da hier-auf den Raummeter bezogen – oft enorme Preisaufschläge bezahlt werden müssen.

Wir haben eine Auswahl an Holzhändlern in der Region um Bühl notiert und
können auf Wunsch diese gerne nennen. 
Kurze Mail genügt: s.bach@kachelofen-anselment.de

Und für alle, die das Holz selber machen gilt:

Holz macht immer dreimal warm!

Das erste Mail beim Holz machen im Wald


Das zweite Mal beim Aufsetzen

Das dritte Mal beim Einheizen

So, und nun ab in den Wald! Laßt es euch gut gehen, wo immer ihr auch seid!

Mit Feuer & Flamme grüßt euch das Anselment Team

Freitag, 28. August 2015

Genügend HOLZ vor der Hüttn?

Noch genießen wir alle die letzen warmen Sonnentage.
Wer denkt da schon gerne an die kommende Heiz- Saison?
Ganz ehrlich, die wenigsten von uns.
                                                          


Erfahrene Holzheizer wissen, dass aber genau JETZT die richtige Zeit ist,
um sich ein paar Gedanken zum Thema Heizen zu machen.

Soll der Kachelofen vor dem nächsten Winter noch gereinigt werden?

Ein klares Ja, wenn die letzte Reinigung mehr als 2 Jahre her ist.
Dann macht es Sinn schon bald- sehr bald- einen Termin mit Ihrem Kachelofenbauer
zu vereinbaren, denn im Herbst ist wieder Hochsaison beim Ofenbauer und Wartezeiten unvermeidbar.
( gilt nur für Öfen, die mit Holz befeuert werden, nicht bei Öleinsätzen)

Haben Sie genügend Holz vor der Hüttn?
Wenn ja: Gratulation.
Wenn nein: dann ab in den Wald oder zum Telefon, um beim Holzhändler das Holz für den Winter zu bestellen.

Welches Holz ist denn das Beste für meinen Ofen?

Wie lagere ich den Brennstoff Holz richtig?

Worauf muss ich achten, wenn ich mein Holz selber machen möchte?

Haben Sie die richtige Anmache?
damit meinen wir: Wissen Sie denn wie man ein Feuer richtig entfacht? Im Ofen?

Das sind nur ein paar der Punkte, die es zu bedenken gibt.
In den nächsten Zeit werden wir einen nach dem anderen vorstellen:
hier auf unserem Blog, auf unserer Facebook Seite Kaminstudio Anselment 
und auf unserer Feuer App, die man kostenlos im store laden kann:

http://kaminstudioanselment.chayns.net


Also egal wo Sie sind, unsere feurigen Tipps erhalten Sie überall!
Gerne sind wir auch live und in Farbe für Sie da und beraten Sie bei uns im Kaminstudio bei einer Tasse Kaffee  zu all Ihren Fragen!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Anselment Team
















Donnerstag, 27. August 2015

Verdiente Mitarbeiter



Langjährige Mitarbeiter im Kaminstudio Anselment haben ihre Tradition: 
30 bis 35 Jahre Betriebszugehörigkeit sind keine Seltenheit.
Alle Ofenbauer im Anselment Team  wurden auch im Kaminstudio ausgebildet. 

So auch Thilo Lorenz, der im August sein 30 -jähriges Firmenjubiläum feiern kann. 

Wolfram Bach gratuliert Thilo Lorenz

Danke Thilo für deine 30 Jahre Zugehörigkeit zum Anselment Team. 
Danke für deine Loyalität, Kompetenz, Einsatzbereitschaft und sichtbare Freude in deinem Beruf! 
Wie gut, dass du bei uns im Team bist!

Über seine erste Ausbildung zum Figuren-Keramik-Former bei Fa. Löw in Baden- Oos,
kam T. Lorenz 1985 zur Firma Anselment, um das Handwerk des Kachelofen- und Luftheizungsbauers  von der Pike auf zu lernen. 
Dass er die nächsten 30 Jahre nicht nur bei diesem Beruf bleiben würde, sondern auch bei seinem Ausbildungsbetrieb, hätte T. Lorenz damals wohl nicht gedacht.
„Dass auch heute noch der Beruf  Freude bereitet, liegt mit an der vielseitigen und kreativen Tätigkeit eines Ofenbauers “, so Thilo Lorenz. 
Innerhalb dieser Zeit hat sich im Ofenbauhandwerk viel geändert. 
Die Technik passt sich den strengeren gesetzlichen Richtlinien an, aber auch neues Design erfordert  regelmäßige Fortbildung. 
Längst werden Kachelöfen nicht mehr nur mit Kacheln gebaut, sondern eher in der Putz- und Spachteltechnik. 
So bleibt das Handwerk des Ofenbauers immer in Bewegung und ist  heute noch ein attraktiver Beruf. Im September fängt ein neuer Auszubildender  an, einer von über 50 Lehrlingen, die die Fa. Anselment dann schon ausgebildet hat. 
Mit einem Präsent bedankte sich Firmenchef Wolfram Bach bei Thilo Lorenz für 30 Jahre hervorragende Mitarbeit.

Freitag, 17. Juli 2015

Ungewöhnlicher Brief aus Alaska speziell an uns!

Da staunten wir nicht schlecht!

Neulich bei der Tagespost war ein auffallend frankierter Brief aus Alaska dabei,
der an das Team vom Kaminstudio Anselment adressiert war.
Keiner konnte sich erklären, wer uns im fernen Alaska denn persönlich kennt und so öffneten wir voller Erwartung den Brief!
Der Brief war von Jim, unserem zukünftigen Lehrling!


Originalbrief von Jim

Um die Zeit bis zu Beginn der Lehre im September zu überbrücken, packte
er die Koffer und flog für 3 Monate in die USA. Im Gepäck hatte er außer den üblichen
Dingen noch Arbeitsklamotten und den frisch gedruckten LKW Führerschein, den er extra für diese Reise gemacht hatte und zwar aus einem ganz bestimmten Grund:

der Plan war, dass er zusammen mit seinen Eltern, den Inhabern der Firma firetube,
zuerst nach North Carolina, genauer gesagt nach Little Switzerland (gibt es echt!)
gehen würde, um dort an einem internationalen Ofenbauer- Treffen teilzunehmen und dann alleine weiter Richtung Alaska fahren würde, um dort einen firetube Ofen aufzubauen.
Sein Vater, Axel Schmitz hat schon lange Kontakte in die USA und plant  nun mit dem firetube den Kontinent zu erobern !
Da kam das internationale Ofenbauertreffen gerade richtig, zumal man dort auch seine eigenen Öfen vorstellen konnte. 
Innerhalb eines Tages bauten Jim und Vater Axel einen firetube vor Ort auf und gewannen gleich noch den 3. Preis im Ofenwettbewerb. 
Danach wurde der Ofen wieder abgebaut, sorgfältig in Kisten verstaut und auf den LKW geladen, mit dem Jim dann weiter Richtung Alaska fahren sollte:
 2 Tonnen Material lagen auf der Ladefläche hinter ihm und 13.000 km  vor ihm!

Für diese abenteuerliche Tour benötigte Jim ein Fahrzeug in dem er auch schlafen und kochen konnte, damit er unabhängig und schnell voran kam. Vater Axel suchte nach einem entsprechenden Fahrzeug und wurde fündig.

Aber wer Axel kennt weiß, dass bei ihm niemals die " Otto- Normal- Version" sondern
die "Kult-Design-Version" in Frage kommt.
Die Wahl fiel auf einen quietschgelben alten Bus Ford 700 B mit Ladefläche und Schlafplatz.
Gerade kultig genug für unseren Ofenvagabunden Jim!

 Ofenvagabund Jim  ist happy mit seinem firetube Bus


Diese Tour hat Jim geprägt: er hatte klasse Erlebnisse, tolle Begegnungen mit den Menschen unterwegs und schlußendlich ist er nach fast 3 Monaten sicher in Alaska
angekommen. 

Dort hat er den Ofen zum zweiten Mal ausgepackt und gemeinsam mit Donovan in dessen Haus in Fairbanks aufgebaut.
Der Multifunktionsofen von firetube  dient als Alleinheizung in Donovans Haus,
er kann damit auch kochen und das Warmwasser machen. 



Donovan und Jim beim Ofenbau in Fairbanks

Jim, vielen Dank für deinen bemerkenswerten Brief!
Das war ne super Sache dein Trip nach Alaska und kurz haben wir uns gefragt,
was wir dir denn noch beibringen sollen, nachdem du den Ofen gebaut hast, ohne überhaupt die Lehre begonnen zu haben, "nur" mit dem Wissen aus deinen Praktikas und dem, was du bei deinem Vater Axel  "so zwischendurch" gelernt hast. 

Wir freuen uns schon, dich in der Kunst des Ofenbaus weiter zu bilden!